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"Kunst(T)raum: eigenart" - ein paar Worte über uns

Seit ca. 9 Jahren treffen wir uns: Zunächst im Aufenthaltsraum des Wohnhauses - liebevoll genannt: "Steinhaus" der Wohnanlage "Praunheimer Mühle" in Frankfurt am Main,...seit der Jahrtausendwende jedoch in einem ehemaligen Pavillon der Bundesgartenschau auf einer durch einen Altarm des Flüsschens Nidda vom Mühlengelände getrennten Insel zum Malen oder sonstigem ästhetischen/bildnerischen Arbeiten.

Jeder Mensch besitzt ein existentielles Bedürfnis nach Ausdruck
Unsere Wirklichkeitserfahrung ist bestimmt durch den Alltag in Wohnheim und Werkstatt. Die Malgruppe setzt einen Gegen-Impuls zur (oft) reduzierten Selbsterfahrung im Wohnheim, bietet Möglichkeiten an zu einem Perspektiv-Wechsel (der Blick auf den Blick). Vergrößerungen, Verkleinerungen, Neu-Ordnungen sind möglich. Wir treffen ästhetische Entscheidungen, erfahren Differenzen, positionieren uns neu im Verhältnis zu der uns umgebenden Realität, be-deuten neu. Wolf-Uwe Enke: "Ich wundere mich immer wieder, was bei mir beim Malen alles Schönes rauskommt oder entsteht." Thomas Gambel: ""Ich finde es interessant, auch wenn ich nichts sehe, daß ich durch die Fingerführung spüren kann, daß ich etwas Interessantes male oder schleife." Die Sammlung unserer Bilder haben wir den "Garten" genannt. Jeder von uns kann sich in seiner eigen-art dort positionieren und seine Arbeiten gleichzeitig als Teil einer "sozialen Skulptur" (dem Garten) erleben.

Die Gezeitenzone:
 Lebensraum der Gegensätze
Gezeiten und Strömungen,
die Geburt
... einer Insel...
faszinierende Insel
welt..., dann: das offene Meer
Im fruchtbaren Flachmeer: 298 Küsten
fliegen und (wie fledermäuschen) Vogel
mit Seerosensternen

(Birgit Ziegert, 2007)

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